Deutsch-polnische Arbeitstagung | 2.–3. September 2026 | Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal, Ostritz
Die Lausitzer Neiße ist Grenze und Verbindung zugleich. Menschen auf beiden Seiten teilen ähnliche Herausforderungen – und viele Chancen lassen sich gemeinsam besser nutzen.
Bei der zweitägigen deutsch-polnischen Arbeitstagung kommen Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Kommunen, Verwaltung, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Wissenschaft und Politik zusammen. Ziel ist es, konkrete Ideen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu entwickeln und gemeinsam nächste Schritte zu vereinbaren.
Vier Themen – ein gemeinsamer Grenzraum
In vier Arbeitsgruppen geht es um:
- Mobilität und Alltag: Wie können Wege, Angebote und Informationen über die Grenze hinweg einfacher werden?
- Sprache, Bildung und Verständigung: Wie lassen sich Sprachbarrieren abbauen und Begegnungen ermöglichen?
- Transformation und Regionalentwicklung: Wie kann aus dem Strukturwandel ein gemeinsamer Zukunftsraum entstehen?
- Kultur und demokratische Nachbarschaft: Wie können Kultur, Beteiligung und Zusammenarbeit das Vertrauen im Grenzraum stärken?
Fachliche Impulse aus Deutschland und Polen geben Anregungen für die Diskussion. Anschließend entwickeln die Teilnehmenden konkrete Pilotvorhaben und Beiträge zu einer gemeinsamen Neiße-Agenda – einschließlich möglicher Verantwortlichkeiten und nächster Schritte.
Austausch, Begegnung und Perspektiven
Neben den Arbeitsgruppen bietet die Tagung Raum für persönliche Begegnungen, ein abendliches Kulturprogramm und ein politisches Podium zum Thema „Zusammenarbeit im Grenzraum – was muss jetzt geschehen?“
Die Tagung findet deutsch-polnisch mit durchgehender Sprachmittlung statt.
Termin: 2.–3. September 2026
Ort: Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal, Ostritz
Tagungssprachen: Deutsch und Polnisch mit Sprachmittlung
Die Tagung wird vom Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal und der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung veranstaltet und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Kleinprojektefonds Polen–Sachsen 2021–2027 mitfinanziert.

