Am 10. Mai 2026 lädt das IBZ St. Marienthal gemeinsam mit der Stiftung Kreisau zum St. Marienthaler Frühlings- und Marienfest an der Neiße ein. Das Fest verbindet Begegnung, Kultur, Natur, Musik und gemeinsames Gestalten im deutsch-polnischen Grenzraum. Im Mittelpunkt stehen der Marienmonat Mai, der Frühling als Zeichen für Neubeginn sowie die Frage, wie gute Nachbarschaft zwischen Menschen aus Sachsen und Polen weiter wachsen kann.

Von 11 bis 17 Uhr findet auf dem Klostergelände ein polnisch-deutscher Genussmarkt statt. Regionale Händler/-innen präsentieren Produkte und Handwerk aus der Grenzregion. Offene Mitmachstationen laden zu Gesprächen, zum Gestalten und zur Kreativität ein. Auch Familien sind herzlich willkommen. So wird es während der Veranstaltung eine Kinderanimation mit einfachen zweisprachigen Elementen geben.

Zum Festprogramm gehören außerdem Führungen durch das Kloster St. Marienthal, über die Streuobstwiese der Ordensschwestern sowie durch die Klosterbibliothek. In Miniworkshops entstehen sichtbare Ergebnisse wie eine Heldinnenwand, ein Schutzmantel-Bild und ein „Garten der Nachbarschaft“. Um 16:00 Uhr findet eine Lesung mit musikalischer Untermalung zu Auszügen aus Rainer Maria Rilkes „Marienleben“ statt, ergänzt durch polnische Zusammenfassungen. Zwei Orgelkonzerte in der Klosterkirche runden das Programm ab.

Das Projekt stärkt Begegnung, Sprachpraxis und neue Kontakte im polnisch-sächsischen Fördergebiet. Es richtet sich besonders an Familien, Frauen- und Generationengruppen, kulturell Interessierte, Gemeinden, Initiativen sowie Menschen aus der Region, die Nachbarschaft über die Grenze hinweg erleben möchten.

Das Vorhaben „St. Marienthaler Frühlings- und Marienfest an der Neiße 2026“ wird von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Kleinprojektefonds Polen–Sachsen 2021–2027 mitfinanziert.

 

Projektpartner/-innen:
Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal
Fundacja „Krzyżowa” dla Porozumienia Europejskiego

Projektbudget:
31.632,88 Euro, davon 80 % aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
31.632,88 euro, w tym 80% z Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego

 

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