Die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung lädt Studierende und Freiwillige aus Deutschland und Polen, die sich für die Themen Versöhnung, gegenseitiges Verständnis und Erinnerungskulturen interessieren, zur Teilnahme an der sechsten Ausgabe des Seminars „Remembrance, Understanding, Future“ ein.

Ziel des Treffens ist es, die Erfahrungen des polnisch-deutschen Versöhnungsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die Überwindung einer schwierigen, von Traumata geprägten Vergangenheit näherzubringen und zugleich aktuelle Beispiele des polnisch-deutschen Dialogs aufzuzeigen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gemeinsam darüber nachdenken, ob diese Erfahrungen anderen Nationen als Inspiration bei der Suche nach Verständigung trotz einer belasteten Vergangenheit dienen können.

Als Initiative zur Förderung des Jugendaustauschs und der Versöhnung zwischen jungen Menschen aus den Ländern des Westbalkans und den Partnerländern trägt das Seminar „Remembrance, Understanding, Future“ zur Umsetzung der Ziele des Berliner Prozesses bei. Ziel des Berliner Prozesses ist es, die regionale Zusammenarbeit auf dem Westbalkan zu fördern und damit den Prozess der europäischen Integration zu ergänzen und zu stärken.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland und Polen werden junge Menschen aus 

Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien hinzukommen.

Das Seminar findet vom 14. bis 21. Oktober in Polen, in Wrocław und Krzyżowa, statt.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos.

Die Veranstalter übernehmen die Reisekosten und stellen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung.

Teilnehmerprofil:

Alter: 18–30 Jahre

  • Interesse an den Themen Versöhnung und Erinnerungskulturen
  • vorzugsweise frühere oder aktuelle Beteiligung an der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen
  • gute Kommunikationsfähigkeit in englischer Sprache

Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf drei Personen pro Land begrenzt.

Kontakt: Dr. Tomasz Skonieczny, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



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