
Nach drei Jahren intensiver Renovierungs-, Restaurierungs- und Vorbereitungsarbeiten für eine völlig neue Raumgestaltung haben wir erneut die Türen eines besonderen Ortes geöffnet – des Berghauses. Die Feierlichkeiten zur Einweihung dieses neuen Kapitels in der Geschichte der Stiftung fanden am 2. und 3. Juni 2026 statt.
Wir hatten die Ehre, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Diplomatie und kommunaler Selbstverwaltung aus Polen und Deutschland zu empfangen.
Unter den Gästen befanden sich unter anderem Jan Tombiński – Botschafter der Republik Polen in Berlin, Knut Abraham – Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit , sowie Paweł Gancarz – Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien. Ein besonderer Ehrengast war Helmuth Caspar Graf von Moltke, Sohn von Helmuth James und Freya von Moltke.
Das Berghaus, abseits des Hauptkomplexes von Schloss und Gutshof in Kreisau/Krzyżowa gelegen, ist ein Ort von außergewöhnlicher historischer und symbolischer Bedeutung. In den Jahren 1928–1945 war es das Familienhaus von Helmuth James und Freya von Moltke. Genau hier fanden während des Zweiten Weltkriegs drei entscheidende Beratungen des Kreisauer Kreises statt – einer der bedeutendsten deutschen Widerstandsgruppen gegen den Nationalsozialismus, die eine Vision eines demokratischen Europas auf Grundlage christlicher und sozialer Werte nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches entwickelte.
„Das Berghaus war seit seiner feierlichen Eröffnung im Jahr 1998 in Anwesenheit von Ministerpräsident Jerzy Buzek und Bundeskanzler Helmut Kohl ein Ort der Begegnung und Reflexion über zentrale Themen unserer Stiftung: Zivilcourage, bürgerschaftliches Engagement sowie die Kraft des deutsch-polnischen und europäischen Dialogs. Nach drei Jahren Modernisierungsarbeiten freuen wir uns sehr, diesen Raum den Besucherinnen und Besuchern erneut zugänglich zu machen“, betonen die Vorstandsmitglieder der Stiftung Kreisau: Dorota Krajdocha und Dr. habil. Robert Żurek.

Der deutsch-polnische Gesprächskreis der Kopernikus-Gruppe traf sich zu seiner
siebenundvierzigsten Sitzung vom 19. bis 21. März 2026 in Stettin. Auf der Grundlage der dort geführten Diskussionen ist das vorliegende Papier entstanden.
Prof. Dr. Peter Oliver Loew; Dr. hab. Robert Żurek; Darmstadt, Krzyżowa 26. Mai 2026
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Arbeitspapier XXXVII der Kopernikus-Gruppe
Der deutsch-polnische Grenzraum: Gemeinsam Resilienz stärken
Der deutsch-polnische Grenzraum ist beispielhaft für eine sehr fortgeschrittene grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa. Innerhalb der letzten drei Jahrzehnte ist es gelungen, ein dichtes Netz institutioneller, gesellschaftlicher und operativer Verbindungen aufzubauen, die bei allen Herausforderungen (Pandemie, Kriege, vorübergehende Grenzkontrollen) auf vielen Gebieten zuverlässig und stabil sind. Insbesondere hervorzuheben sind:

Am 10. Mai 2026 lädt das IBZ St. Marienthal gemeinsam mit der Stiftung Kreisau zum St. Marienthaler Frühlings- und Marienfest an der Neiße ein. Das Fest verbindet Begegnung, Kultur, Natur, Musik und gemeinsames Gestalten im deutsch-polnischen Grenzraum. Im Mittelpunkt stehen der Marienmonat Mai, der Frühling als Zeichen für Neubeginn sowie die Frage, wie gute Nachbarschaft zwischen Menschen aus Sachsen und Polen weiter wachsen kann.
Weiterlesen: St. Marienthaler Frühlings- und Marienfest an der Neiße 2026
Are you 16 - 18 years old and ready to step into your leadership potential? We are looking for motivated young people from Ukraine, Poland, and Germany to join an unforgettable seven-day international youth exchange at the Krzyżowa Foundation for Mutual Understanding in Europe - a historic place of European dialogue and reconciliation. The project is part of the Networking project “LIKHTAR / Ліхтар”
What to expect
Over seven days in the heart of Poland, you will meet peers from three countries, challenge yourself, and discover what it truly means to lead. The programme includes:
Weiterlesen: Youth Exchange "Young Leaders" | Krzyżowa, Poland | 7 - 13 July 2026